Gewitternacht

Bäume biegen, Büsche wehen

Wolken ziehen schnell vorbei

Kalter Wind bläst stark in Böen

Dicke Tropfen – 1, 2, 3, …

Ein leises Grollen dringt an’s Ohr

Aus weiter Ferne zieht’s heran

Der dunkle Himmel über’m Moor

Ein helles Leuchten dann und wann

Immer lauter wird das Grollen

Immer heller zuckt die Luft

Pechschwarz nun die Wolken rollen

Ringsumher der modrig‘ Duft

Regen wühlt die Erde auf

Blätter fliegen wild umher

Dies ist nur der Welten Lauf

Hohe Wellen –  Tobend‘ Meer

Tannen, Fichten, Laubgehölz

In den Wäldern schwarz und dicht

Kaum zu sehen das Gewölk

Schreckend Hall die Stille bricht

Unterstützt von hellem Schein

Das Dröhnen hallt mit aller Kraft

Zornig bricht der Himmel ein

Hinaus in die Gewitternacht

written by Philipp Müller

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